Über mich

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der Stillstart ganz anders verläuft als geplant.

Hallo, ich bin Miriam. Schön, dass du hier bist.

Meine Reise zum „natürlichen Stillen“ war alles andere als ein gerader Weg. Ich bin 32 Jahre jung, ausgebildete Heilerziehungspflegerin und war 10 Jahre lang mit Herzblut in der Behindertenhilfe tätig. Doch meine intensivsten Lernprozesse begannen mit der Geburt meiner beiden Kinder.

Zwischen Intensivstation und Pump-Rhythmus

Mein Sohn kam vor fünf Jahren als Frühchen per Kaiserschnitt zur Welt. Die ersten 12 Stunden durfte ich ihn gar nicht sehen – und während er auf der Neonatologie um einen guten Start kämpfte, saß ich da und pumpte das erste Mal ab.

Wir haben alles mitgenommen: Stillstreik, Brusthütchen, Sorgen um sein Gewicht, extremes Clustern und Monate, in denen er gefühlt nur an meiner Brust schlief. Er war ein Schreibaby, und ich war oft am Ende meiner Kraft. Ich weiß, was es bedeutet, wenn Stillen kein Selbstläufer ist, sondern harte Arbeit und Tränen kostet.

Die Erfahrung mit meiner Tochter

Zwei Jahre später kam meine Tochter – ebenfalls per Kaiserschnitt. Trotz eines stark verkürzten Zungenbandes war unser Stillstart ein Traum. Sie war zufrieden, es gab keine Schmerzen. Doch hier wartete eine andere Herausforderung: Das Langzeitstillen.

Fast drei Jahre lang war die Brust ihr wichtigster Anker für Nähe und Liebe. Ich kenne diesen inneren Kampf zwischen dem Wunsch, den eigenen Körper endlich wieder für sich zu haben, und dem Bedürfnis, dem Kind diese tiefe Geborgenheit nicht zu verwehren.

Warum ich heute hier für dich schreibe

Nach der Geburt meiner Tochter habe ich die Ausbildung zur zertifizierten Stillbegleiterin beim DAIS absolviert und auch aktiv Mütter begleitet. Ein gesundheitlicher Einschnitt zwang mich zu einer Pause, doch die Leidenschaft, Eltern zu unterstützen, ist geblieben.

Heute geht es mir wieder gut, und ich habe einen neuen Weg gefunden: „Natürlich Stillen“ online. Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrung dort teilen, wo du mich zu jeder Tageszeit erreichen kannst – egal ob nachts beim Clustern oder in den frühen Morgenstunden voller Sorgen. Hier findest du fachlich fundierte Informationen, gepaart mit dem tiefen Verständnis einer Mama, die weiß, wie sich die schlaflosen Nächte anfühlen.

Du bist nicht allein. Lass uns gemeinsam euren Weg finden.